Die Vereinsgeschichte

Der FC 1931 Rüddingshausen wurde 1931 von 13 Personen gegründet.

Unsere Vereinsfarben sind Blau und Weiß                                                                                                        aktualisiert am 03. 01. 2016


 



Unser Sportgelände
Die Sport- und Kulturhalle mit dem Sportplatz im Vordergrund.

Sport- und Kulturhalle Rüddingshausen
Wermertshäuser Str.
35466 Rabenau-Rüddingshausen


 


Vereinslokal:
"Zum Alten Born"
Inh. Carmen Curth
Zum Alten Born 11
35466 Rabenau-Rüddingshausen
Tel.: 06407/7778 

Die Gründung 


An einem Sommerabend im Juli 1931 fanden sich 13 sportbegeisterte junge Männer in der Gastwirtschaft und Metzgerei Johs. Wißner ein, um sich zu einem Verein, der das Fußballspiel pflegen sollte, zusammenzuschließen. Schon in den Jahren 1928 - 1931 hatten sich jugendliche Fußballspieler zu einer Mannschaft zusammengefunden, um in den Sommermonaten, wenn das erste Gras geschnitten war, auf einer Wiese Freundschaftsspiele gegen benachbarte Mannschaften auszutragen. Die Gründer des Fußball-Clubs Rüddingshausen hießen: Heinrich Wißner, Heinrich, Musch, Peter Seim, Heinrich Dietz, Heinrich Sohl, Wilhelm Kalberlah, Wilhelm Wißner, Karl Friedrich, Wilhelm Frischholz, Heinrich Kornmann, Ludwig Loth, Heinrich Krug, Konrad Happel.

Die Zahl der Mitglieder wuchs und in der ersten Versammlung waren es bereits 26. Zum 1. Vorsitzenden wurde Heinrich Müller gewählt. Sein Stellvertreter war Peter Zahrt 3., Schriftführer wurde Ludwig Loth, Vereinsrechner Karl Sohl und Vereinsdiener Ludwig Kalberlah. Spielführer wurde Heinrich Kornmann aus Wermertshausen. Die Trikotfarben waren blau-weiß gestreift. Als Sportplatz wurde das gemeindeeigene Gelände hinter dem Sägewerk Hahn benutzt. Von den Gründern lebt heute niemand mehr. 

Das erste Spiel wurde gegen Dreihausens II. Mannschaft Anfang August 1931 ausgetragen. Folgende Elf tragen an:

H. Wißner
H. Musch P. Seim
H. Dietz H. Sohl W. Kalberlah
K. Friedrich W. Frischholz H. Kornmann W. Wißner K. Happel


Das Spiel endete 3:3. Das zweite Spiel ging gegen den S.V. Geilshausen 3:5 verloren. Der Verein trat dem Westdeutschen Spielverband bei. Das erste Verbandsspiel trug die junge Elf gegen Leidenhofen am 30. August 1931 aus. Es endete nach tapferer Gegenwehr 4:4 - Johs. König, der lange Jahre Läufer und Verteidiger spielte, trat dem Verein bei und bedeutete eine Verstärkung.

Die 1. Generalversammlung fand im Februar 1932 statt. Inzwischen war der Verein auf 26 Mitglieder angewachsen. Der Vereinsrechner K. Sohl konnte einen Kassenüberschuss von 28,-- Mark bekanntgeben. Da der 1. Vorsitzende H. Müller sein Amt zur Verfügung stellte, wurde Hrch. Sohl zum 1. Vorsitzenden gewählt. Sonst blieb der Vorstand unverändert. Unter den neuen Mitgliedern, die noch im Herbst 1931 beitraten, befanden sich folgende aktive Spieler: Rudolf Frischholz, Heinrich Frischholz, Karl Heidt sowie Körbächer und Krug aus Odenhausen. Jetzt stand dem Verein genügend Spielermaterial zur Aufstellung einer Elf zur Verfügung. Karl Pest, ein alter Spieler aus Ohligs bei Solingen wurde 1933 zum 1. Vorsitzenden gewählt. Diesen Posten begleitete er 8 Jahre.

UND SO GING ES WEITER


Durch Zuwanderung von Spielern aus Dreihausen und Nieder-Ofleiden konnte unter der straffen Vereinsleitung eine strake Elf aufgeboten werden, die 1936/37 die B-Meisterschaft errang. In folgender Aufstellung wurde der Meistertitel geholt:

Heinrich Wißner,  Konrad Grau,  Heinrich König,  Johannes König,  Rudolf Frischholz,  Ludwig Kalberlah, v.d.Heydt,  Karl Heidt, Heinrich Musch,  Wilhelm Musch,  Wilhelm Wißner,  Konrad Appel,( Balthasar Preis)                                                              Auswechselspieler waren: Philipp Flath,  Karl Friedrich und Konrad Dietz.

Auch die Jugendmannschaft, angespornt durch die Leistungen der 1. Elf, errang im gleichen Spieljahr die Meisterschaft. Zu den Spielen, die auswärts ausgetragen wurden, gelangten die Mannschaften fast nur mit dem Fahrrad. Seit 1934 gehöhrt der Verein dem Deutschen Fußballbund an, und zwar der Kreisgruppe Gießen-Wetzlar.

Die Zahl der Mitglieder des Vereins und die Freunde des Fußballsportes stiegen von Jahr zu Jahr. Durch die Gemeinde mit Unterstützung der Schulaufsichtsbehörde - Herrn Oberschulrat Klenk war zur Besichtigung persönlich nach hier gekommen - und der Initiative von Bürgermeister Hahn und Schulleiter Flath, wurde durch Ankauf von Gelände und Geländetausch ein neuer Sportplatz an der Marburger Straße gewonnen. Der neue Platz wurde 1937/38 planiert und eingesät. Um eine gute Grasnarbe zu erhalten, wurde der Spielbetrieb weiterhin auf dem entlegenen alten Sportplatz getätigt. Durch Einberufung vieler Spieler zur Wehrmacht wurde in den ersten Kriegsjahren nicht mehr regelmäßig gespielt. Das letzte Spiel wurde 1940 gegen eine hier einquartierte bayrische Wehrmachtsmannschaft ausgetragen. Die einheimische Elf bestand aus älteren, noch nicht einberufenen Mitgliedern und Jugendspielern.

Im Herbst 1945, nach der Kapitulation, wurde der Spielbetrieb durch die Initiative von Karl Pest und Daniel Zahrt, des späteren Bürgermeisters, wieder aufgenommen. Mit einer Jugendmannschaft wurde begonnen. Im Jahre 1949 wurden die I. und II. Mannschaft Sieger des Lumdapokals. An vielen Fußballturnieren hat sich der Verein damals mit Erfolg beteiligt.

Karl Pest, inzwischen wieder 1. Vorsitzender im 7. Jahr, musste dieses Amt, in der Generalversammlung am 14.1.1956 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Nachfolger als I. Vorsitzender wurde Ludwig Zahrt.

 Am 23. 24. & 25. Juni 1956  wurde das 25 jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Zählte man zu Beginn des Jahres noch 81 Mitglieder, so waren es am Ende des Jahres an die 100.

In den folgenden Jahren wurde gezielt Jugendarbeit geleistet. Pionier auf diesem Gebiet war Johannes Faulstich, der sich erstmals 1960 intensiv mit Jugendarbeit befasste. In den Jahren 1962 - 1964 wurde er unterstützt von Erwin Leinweber, Ludwig Zahrt und Ewald Thomas.

Im Jahr 1964 übernahm Erwin Leinweber das Amt des Jgendleiters und übte es 9 Jahre sehr gut aus.Von 1968 bis 1975 bildete die Fußball-Jugendabteilung eine Spielgemeinschaft mit Weitershain und Kesselbach.

In dieser Zeit war die Spielerdecke bei den Senioren des Vereins, sehr dünn und es mußte sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, um jeden Sonntag 2 Mannschaften auf den Platz zu bringen. Hier ist ganz besonders Gerhard Schwalm zu nennen, der nie müde wurde und immer an die Spieler appelierte den Spielbetrieb aufrechtzuhalten.

Am 1. 1. 1962 wurde der im Jahre 1953 gegründete Tischtennisclub Rüddingshausen dem FC  als weitere Abteilung angegliedert. Dies geschah auf vielfachen Wunsch der TT-Spieler, die doch mehrfach beide Sportarten ( Fußball & TT ) ausübten und in beiden Vereinen tätig waren. Die erste Spielstätte der Akteure war der Saal der Gastwirtschaft Lang, danach wurde in der Baracke am Sportplatz gespielt. Nach deren Abriss mußte man 2 Jahre in der Grundschule spielen. Nur dem großen Idealismus und der guten Kameradschaft der Spieler ist es zu verdanken, dass diese langen Jahre unter schwierigen Bedingungen überstanden wurden. Dank des Abteilungsleiters Walter Feldbusch und seinen Mitstreitern ist auch diese Abteilung sehr aktiv und kann auf viele sportliche Erfolge zurückblicken. Das 25 jährige Bestehen der TT-Abteilung wurde vom 31. 3. bis 1. 4. 1978 gefeiert. Auch unter den Abteilungsleitern Arnold Wißner ( 10 Jahre ) , Volker Koch ( 15 Jahre ) und jetzt Bernd Reuter ( 6 Jahre ) ist die Abteilung sehr aktiv und rege, weist sportliche Erfolge auf und unterstützt den Verein bei allen Feiern und Veranstaltungen in ausgezeichneter Manier.

Am 8.10.1972 weihte die Gemeinde die Sport und Kulturhalle ein. Der Anstoß, zum Bau dieser Halle, kam vom Vorstand des FC 1931 Rüddingshausen. Jetzt hatte unsere TT-Abteilung optimale Spiel und Trainingsmöglichkeiten und auch die Fußballer konnten bei schlechtem Wetter auf Hallentraining ausweichen. Die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen erfaßte auch die Rüddingshäuser Damenwelt. Es bildete sich eine Gymnastikgruppe, die Ende 1972 dem FC 1931 Rüddingshausen als 3. Abteilung angegliedert wurde.

Unter der Leitung von Gudrun Neumann bekam diese Abteilung starken Auftrieb und hatte neben der Seniorengruppe, eine sehr starke Jugendgruppe. Die erste Abteilungsleiterin war Anna Zahrt, sie übte das Amt 5 Jahre aus, ihr folgte Ilse Seydel ( 3 Jahre ), Gudrun Neumann ( 9 Jahre ), Elisabeth Nikolai ( 3 Jahre ), Andrea Mämpel ( 1 Jahr ),  Elvira Wißner ( 4 Jahre ) und Sieglinde Genth  von 1996 an bis 2009, das sind 13 Jahre. In all dieser Zeit, ist die Abteilung stetig gewachsen und hat dem FC immer mehr Mitglieder beschert. Sicher ein Verdienst guter Übungleiter und guter Führung. Auch diese Abteilung ist nicht mehr wegzudenken aus unseren Reihen, da sie unseren Verein bei allen anfallenden Arbeiten tatkräftig unterstützt und mit Tanzauftritten glänzt.

Nach Rückschlägen begann Ewald Thomas im Spieljahr 1975/76 mit dem Neuaufbau von 3 Jugendmannschaften. In seiner Eigenschaft als Vereins-Jugendleiter, seit 30.12.1973, hat sich Ewald Thomas mit vollem Einsatz der Jugendarbeit gewidmet und gute Erfolge erzielt.

Ludwig Zahrt, Vorsitzender seit 14. 01. 1956, erklärte in der Generalversammlung am 30. 12. 1976 seinen Rücktritt. Die Mitglieder ernannte ihn in der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden und dankten so einem sehr verdienten Sportler und ehrenamtlich tätigen Sportkameraden für 20 Jahre I. Vorsitzender, Jugendarbeit, aktiver Spieler ( Torwart) Spielerbeförderung, Bau der Halle usw. Die gleiche Versammlung wählte Gerhard Koch zu seinem Nachfolger. Der Beginn einer 25 jährigen Ära ,die für Aufstreben Modernisieren, Wachsen, und Fleiß steht.

Mit ein Grund hierfür war ,dass Anfang der 70 iger Jahre die ersten Erfolge der guten Jugendarbeit durch Erwin Leinweber und      Ewald Thomas zu sehen waren. Die jungen Fußballer wurden sehr rasch in die erste Mannschaft integriert, manche sogar mit Sondergenehmigung ( 17 jährige )  dazu kamen die Spieler Gottfried Winkler & Hubert Störk dadurch nahm die Spielstärke der Mannschaft stetig zu. So wurde 1977 der bis dato größte sportliche Erfolg erzielt. Die I. Mannschaft wurde Gruppensieger und Kreismeister der B-Klasse Gießen und schaffte somit den Aufstieg in die A-Klasse Alsfeld,  wo man sich 8 Jahre hielt.

Folgende Spieler kamen zu Einsatz:   Torwart:    Hans-Ludwig Spuck,  und Gerd Scheuermann.    Verteidigung:   Bernd Zarstek,     Rolf Dietzler, Jürgen Erdmann,  Gert Reichert,  Peter Genth,  Mittelfeld und Angriff: Ulrich Schmitz,  Arnold Wißner,   Hans-Georg Maikranz,  Horst Wagner,  Manfred Reieweber,   Gottfried Winkler,  Herwig Reichmann,  Berthold Zobich,  Hubert Störk,  Berthold Pfeiff,  Reiner Müller.
Möglich war dies mit Disziplin, Ehrgeiz,mannschaftlicher Geschlossenheit und sehr guter Kameradschaft. Der Erfolg war um so höher zu bewerten, weil Abteilungsleiter Ewald Thomas gleichzeitig als Trainer fungierte. Nicht zu vergessen der Spielausschuß mit Walter Reichmann, Willi Wißner & Edwin Magel die ihren Teil zum Erfolg beisteuerten.

Die Beförderung unserer Jugendspieler war ein ständiges Problem. Es wurde im Jahr 1978 mit dem Kauf eines VW-Busses zum größten Teil abgebaut. Dieses Fahrzeug hat viele Jugendmannschaften, ob Fußball oder Tischtennis, zu den Spielen gefahren und war Jahrelang im Einsatz.. Stellvertretend für alle Fahrer nennen wir hier einmal Hans Mämpel.

Die von dem Vorstand angestrebte Sportplatzerneuerung, wurde von der Gemeinde in Auftrag gegeben und von der Firma Bender aus Odenhausen, durchgeführt. Einfriedigung, Ausenanlage und Tribüne wurden in Eigenleistung erstellt. Obwohl der Rasen zu Anfang hätte besser sein können, hatte die Anlage einen sehr guten gesamt Eindruck zur Einweihung am 28.06. 1980. In gleichem Zeitraum wurde die Einfriedigung vorrangetrieben. Es entstanden 2 Stützmauern, die Barriere rund um den Sportplatz aus 1,1/2" Wasserleitungsrohr, eine Tribüne entlang der Längsseite, eine neue Flutlichtanlage und etwas später ein Ballfangnetz, zu dem Anwesen Krüger hin. Diese sehr umfangreichen Arbeiten wurden von den Herrn des Vorstandes durchgeführt. Sie fanden gute Unterstützung von den Vereinsmitgliedern Heinrich Fischer, Karl-Heinz Weimer, Walter Schmidt, Walter Löchel und Wilhelm Nikolai. Die fertigen Betonteile, der Tribüne, wurden durch den Fahrer Kurt Häuser,  von der Firma Willi Nachtigall, in Marburg geholt, weil die dort bei dem Bau des Uniklinikums Lahnberge durch eine Fehlplanung übrig waren. Beim Bau der Sportplatzbarriere und des Ballfangnetz, zeichnete sich hauptsächlich Gottfried Winkler aus, der zu dieser Zeit das Amt des II. Vorsitzenden inne hatte. Beim Bau der Flutlichtanlage bekam der Vorstand gute Hilfe von den Vereinsmitgliedern Gerd Scheuermann, Rolf Dietzler und Sigfried Weimer, die sich in Sachen Strom und Leitungs-Größe und Verlegung bestens auskannten. Nicht unerwähnt bleiben darf die gute  Zusammenarbeit und Unterstützung der Gemeinde und des Ortsvorstehers Wilhelm Dietz.. Um den neuen Rasen zu schonen, wurde ein Grundstück des Herrn Wilhelm Seim " am Sauplatz - vor der Schneid " von ca. 10000 qm angemietet, wo der Traingsbetrieb, die Jugendspiele und etliche Spiele der Senioren abgehalten wurden. Dieser Ausweichsportplatz hatte Bestand bis zum Jahr 2000. Durch die ständige Pflege und Nachbearbeitung sowie das Düngen und Mähen von unserem Platzwart Gerhard Koch, ist unser Sportplatz mitlerweilen in einem ausgezeichneten Zustand. Dies bekamen wir von Torsten Krick zu hören, der als Trainer der Landesliga Mannschaft von Waldgirmes auf unserem Sportplatz eine Trainingseinheit absolvierte. Die Spielgemeinschaft Rüdd./Lond. hatten dazu eingeladen im Juli 2007 zum 100 jährigen Vereinsjubiläum des TSV 1907 Londorf.

Zu dem Ausweichsportplatz sei noch gesagt, dass hier, in der Nähe des Waldes, die schönsten Ortssporttage abgehalten wurden, an der sich die Dorfbevölkerung und die Dorfvereine sehr gut beteiligten. Der Ortssporttag wurde auf Initiative von Ewald Thomas im Jahr 1984 ins Leben gerufen. An diesem Tag, so war der Sinn dieser Veranstaltung, stellten sich die Spieler hinter die Theke und sagten so Danke an ihre Zuschauer.  

Unser Mitglied Karl Sohl rief eine Wandergruppe ins Leben. Mit einer Veranstaltung am 27. 04. 1980 stellte die Gruppe sich der Öffentlichkeit vor und wurde auf Beschluß der Generalversammlung vom 27.12. 1980 als 4. Abteilung dem FC 1931 Rüddingshausen angegliedert.

Im Jahr 1980 hatte der Verein 385 Mitglieder. Davon waren 237 männl. und 121 weibl.

Es spielte eine E-7 Jugend unter Betreuung von Klaus Aumann,  eine D-7 Jugend Betreuer Manfred Neumann,                                    Eine C-7 Jugend Betreuer Ewald Thomas,  eine B-Jugend Betreuer Günter Titz und eine A-Jugend Betreuer Gerd Scheuermann.        Der FC stellte eine gute I. und  II. Mannschaft sowie eine aktive Alte-Herrn  Mannschaft.                                                                                  Die Tischtennisabteilung  spielte mit ihrer Senioren-Mannschaft in der Kreisliga C und die männliche Jugend 1. in der                        Bezirks-Leistungsklasse und die männl. Jugend 2. in der Kreisklasse B. Bertreuer und Trainer war hier Walter Feldbusch.

Walter schaffte es neben dem Training, seinen Spielen in der I. Mannschaft  auch noch die Jugend zu leiten. Durch unermüdlichen Einsatz war er ein Vorbild in sportlicher wie menschlicher Hinsicht, was den ein und anderen Jugendlichen von damals, heute noch in sehr guter Erinnerung ist. Die Bezirks-Leistungsmannschaft hatte damals schon sehr weite Fahrten zu den Spielen zurückzulegen, das war sehr Zeitaufwendig aber es war eine starke Truppe die da spielte, mit Andereas Moser, Peter Steitz, Volker Koch, Thomas Genth und Thilo Erdmann.

Vom 6. bis 8. Juni 1981 feierte der FC 1931 Rüddingshausen sein 50 jähriges Jubiläum. Am Samstag war der große Kommers,      mit eingeladenen Gästen und zahlreichen Ehrungen. Männerchor Concordia, Frauenchor , Sing-Spiel und Trachtengruppe sowie der Spielmannszug der FFW untermalten den Abend mit ihren Darbietungen. Am Sonntag gab es einen großen Festumzug.

Im Jahr 1983 beschloß die Wanderabteilung sich selbstständig zu machen. Die Abteilung wurde ausgegliedert und bildet bis heute einen eigenständigen Verein, der sich im Rüddingshäuser Dorf- und Vereinsleben gut integriert hat.

Die Spielrunde 1984/85 wurde zum Schicksalsjahr für die Fußballer des FC in Sachen A-Klasse. Mit Ende der Spielrunde 83 hörten 5 Stammspieler auf. Dies waren Reinhold Kraft, Rolf Dietzler,  H-L Spuck, Jürgen Erdmann und Bernd Zarstek ( Knöchelbruch). So mußte man nach 8 Jahren aus der A-Klasse wieder zurück in die B-Klasse.

In der Spielrunde 1985/86 standen die Fußballer, mit einer neu formierten jungen Truppe, schon wieder kurz vor dem Aufstieg. Es gelang ihnen aber nicht und nach zwei Entscheidungsspielen mußte man Göbelnrod den Vortritt lassen. In der Spielrunde 1988/89 schaffte die Mannschaft unter Trainer Ewald Thomas mit dem 3. Platz den Aufstieg in die neu gegründete Kreisleistungsliga B1. Hier konnte man sich nur ein Jahr halten. Aber die Truppe war stark genug und steckte das einfach weg. So konnte man unter dem neuen Trainer Helmut Nachtigall eine unglaubliche Leistung abrufen, in der Spielrunde1991/92. Ungeschlagen, mit 55:5 Punkten und 101:18 Toren wurden sie Meister und stiegen in die A-Klasse auf.                                                                                                                                      Als Spieler waren daran beteiligt: Jochen Lich,  Andreas Lich,  Gotthard Bender,  Peter Genth,  Torsten Mämpel,  Karsten Neumann,  Holger Schnell,  Michael Wißner,  Achim Mämpel,  Jens Thomas,  Markus Sperl,  Stefan Weimer,  Stephan Thomas,  Dennis Pimpl,  Harald Heidt und Spielertrainer Helmut Nachtigall.

Nun es sollte noch besser kommen, den mit der Verpflichtung von Werner Meyer als Spielertrainer, hatte der FC Rüddingshausen einen Menschen gefunden, der sportlich und menschlich von hervorragendem Karakter und Klasse wahr/ist. So nahm das Niveu und die Spielkultur mit Werner Meyer im Mittelfeld ganz entscheident zu, sodass man in 1995 von der A-Klasse in die Bezirksliga Giessen-Alsfeld aufstieg. Dies ist der bisher größte Erfolg, den je eine Fußballmannschaft in Rüddingshausen erreicht hat.                                 Nach 2 Jahren, im Jahr 1997 kehrte man wieder in die A-Liga zurück und im Jahr 2002 mußte man sogar in die B- Klasse absteigen.

Diese Glanzpunkte für den Fußball in Rüddingshausen tragen einen Namen " Ewald Thomas". Sein unermüdlicher Einsatz in den Jahren  als Jugendbetreuer /Trainer von 1962 - 1988 und sein Tätigkeit als Jugendleiter von 1974 - 1989  sind die Garanten für diese sportlichen Erfolge. Alle Namen von Spielern, Betreuern und Akteuren kann man nachlesen in der Fußballchronik, die Ewald zum 60 jährigen erstellt hat. Wen es intressiert, kann bei ihm nachfragen, er hat bestimmt noch Exemplare da.

Im Jahr 1986 wurde auf Initiative von Ewald Thomas, eine Alten-Herrn Fußballgruppe wieder aktiviert. Erster Chefcoach wurde Harald Koch, ihm zur Seite stand Rolf Dietzler. Danach übernahm im Jahr 1989 Helmut Lauer die Führung.  Die durch Verletzung und Altersbedingt ausgeschiedenen ehemaligen 1. Mannschaftsspieler bilden seit dem eine Stütze der Fußballabteilung und des Geasamtvereins. Es werden jedes Jahr an die 20  Freundschaftsspiele ausgemacht und an Turnieren wird teilgenommen. Bernd Zarstek begleitete das Amt  von1993 bis 2008 und heute ist Harald Heidt Chefcoach der Alten Herrn.

Im Jahr 1989 übernahm Peter Genth das Amt als Jugendleiter, welches er hervorragend begleitete. Klaus-Dieter Mämpel konnte das Amt nur 1 Jahr ausüben und übergab im Jahr 2000 an den neu gewählten Jugendleiter Kai-Uwe Fischer.

Im Jahr 1994 bildete sich unter der Leitung von Heidrun Zarstek in der Gymnastikabteilung eine Aerobicgruppe. In den ersten Übungsstunden waren 40 - 44  junge und jung gebliebene Damen in der Sport und Kulturhalle. Hier wird mit Power an der Fitness gearbeitet. Im Jahr 1999 übernahm Alexandra Koch das Training. Seit dem Jahr 2000 ist  Katja Neumann die Frontfrau dieser sehr aktiven Gruppe. Unter ihrer Leitung bildeten sich hier immer wieder Tanzgruppen, die bei ihren Auftritten sehr zu gefallen wußten. So wurden sie, durch ihren Bekanntheitsgrad, sogar nach Karben in der Wetterau eingeladen, um auf der Bühne des dortigen Karnevalvereins aufzutreten. Bedingt durch das Fortschreiten des Alters, formiert sich diese Gruppe immer wieder neu. So gibt es hier, wie in all den anderen Gruppen  und Abteilungen, ein immer wieder kehrendes Auf und Ab.

Zum Ende der 90 iger Jahre wurde klar, dass der Spielbetrieb, mit eigenen Spielern, in Rüddingshausen nicht mehr zu realisieren war. Im zweiten Anlauf wurde am 01. 08. 1998 eine Spielgemeinschaft mit dem TSV 07 Londorf beschlossen, die bis heute Bestand hat. Die Initiatoren waren die Spieler, die Väter der SG sind Ingo Lich und Ewald Thomas. Von vielen Personen  wurde dieser SG kein langes Leben zugesagt, da die fehlende Harmonie und die Rivalität  früher Jahre bei vielen Unverständnis erzeugte. Doch die Spieler und vor allem die Verantwortlichen, haben sich den schweren Aufgaben gestellt und gemeistert. So hat man im Jahr 2005 nach            6 Jahren guter Zusammenarbeit den Wiederaufstieg in die A-Klasse geschafft. Wir haben heute in 2009 eine sehr junge Mannschaft, die, wenn sie so zusammen bleibt, noch einiges Erreichen kann und auf die wir Verantwortlichen, Freunde, Zuschauer und Gönner stolz sein sollten.

Harald Heidt und Armin Wißner machten sich die Arbeit und warben bei unseren Geschäftspartnern für eine Bandenwerbung am Sportplatz. Nach dem die Gemeinde im März 2001 dem Antrag zustimmte, wurden die Tafeln von den A-H Spielern montiert.

Im Jahr 2003 feierte die Tischtennisabteilung ihr 50 jähriges Jubiläum. Zum Auftakt wurde am Freitag 20. Juni ein Doppelturnier ausgetragen. Dem folgte am Samstag 21. Juni ein Schüler- und Jugendturnier. Am 04. Juli tagte dann der Tischtenniskreistag in der Sport und Kulturhalle. Abschluß bildete der Kommers am 18. Oktober. Den Spielern  Marco Benner, Jochen Richter, Arnold Wißner, Otmar Krapp und Andreas Moser gelang  im selben Jahr  der Aufstieg in die Kreisliga, was der sportlich größten Erfolg der Tischtennisabteilung bis dato war. In dieser Zeit wurden 4 Seniorenmannschaften gemeldet, eine Schüler und eine Jugendmannschaft. Dies war möglich durch den Beitritt der Spieler aus Londorf im Jahr 1998 und  eine gute Jugendarbeit.

Ebenso wurde in 2003 die erste Hompage erarbeitet und Anfang 2004 ins Netz gestellt. Die Information wurden durch die Abteilungsleiter und Bernd Zarstek zusammengetragen. Die Gestaltung, die Umsetzung und Einbringung hat Vereinsmitglied Susanne Martin ( Mader ) gemacht. Ein aktives und kreatives Vorstandsmitglied wollte Anfang 2006 die HP neugestalten, was sich aber als sehr schwierig erwies und so über 2 Jahre Baustelle auf der HP war. Mitte 2008 machte sich Bernd Zarstek erneut an die Arbeit und erstellte mit dem 1 & 1 Homepage-Baukasten einen völlig neue Internetauftritt, der am 31.12. 2008 ins Netz gestellt wurde.

In der Gymnastikabteilung hob Vanessa Wisker im Jan. 2005 das Eltern-Kindturnen aus der Taufe. Hier treffen sich bewegungsintressierte Kinder, Väter, Mütter und Großeltern, um gemeinsamm bei Sport und Spiel viel Spass zu haben. Die Gruppe hat bis heute Bestand und wurde in der Zeit 2008 - 2009 von Sabine Geller-Gunold geleitet. Im Jahr 2007 wurde  durch Yvonne Bethke die Kinderturngruppe als neue Turngruppe der Gynmnastikjugend gegründet. Hier sind die Kinder im Vorschulalter schon allein am turnen, unter der Aufsicht der anwesenden Mütter oder Väter. Die Schulkinder werden schon seit Jahren in 2 Gruppen von Claudia Schwalm betreut. In 1988 trainierte Claudia Koch , wie sie damals noch hieß, erstmalig Schüler im Jugendbereich für die Gymnastikabteilung. Nach absolvierten  Lehrgängen ist sie nun seit 1993 geprüfte Übungsleiterin. In 2007 übernahm Bianca Thomas die Teendancegruppe von Nicole Brandenstein, die diese Gruppe ins Leben rief. Jetzt hat die Gymnastikabteilung, erstmals in ihrer Geschichte, eine lückenlose Jugendbetreuung von 1 Jahr bis 18 Jahren. Ebenso hat Sabine Geller-Gunold ihre Übugsleitertätigkeit ausgebaut und bietet in den Monaten November bis Ende Februar eine Skigymnastik an. Von März bis Oktober gehts in freier Natur " fit in Frühling und Sommer " mit derselben Übungsleiterin. Desweiteren bietet sie " Walken" seit Mai 2007 an. Bei dieser Anzahl von Übungsleiterinnen ist Bedarf an Absprache und Austausch von sportlich wichtigen Dingen und Terminen angesagt. Daher rief die neue Abteilungsleiterin Bianca Thomas zum ersten Übungsleitertreff auf. Dieser fand am 26. 01. 2009 in Vereinslokal " Zum Alten Born " statt. Weitere sollen folgen. 

Im Jahr 2006 feierte der FC sein 75jähriges Jubiläum. Anfang des Jahres hielt der Kreisturnverband seinen Gauturntag in der SKH ab, wo wir Gastgeber waren. Ende Juli wurde der Kreisfußballtag in der SKH durchgeführt, unter der Leitung von Kreisfußballwart Henry Mohr, auch hier waren wir als Gastgeber tätig. Groß gefeiert wurde in einer Festkirmes, die von Freitag 4. 8. bis Montag 7. 8. abgehalten wurde. Mit einem Zeltgottesdienst am Morgen ging der Festsonntag los. Im Anschluß gab es einen großen Festumzug, der sich in einer großen 8,  vorbei an der Ehrentribüne ( Schultreppe ), durchs Dorf schlängelte.  Um 16:30 wurde der Kommers mit zahlreichen Ehrungen abgehalten. Höhepunkt hier war sicherlich die Begrüßung und Sonderehrung des Gründungsmitglieds Heinrich Wissner, der mit 91 Jahren,auf Einladung des Vorstands, am Kommers teilnahm.

Unser langjähriger 1. Vorsitzender und Ehrenvorsitzender Gerhard Koch, gab Anfang 2006 sein Amt als Platzwart, aus gesundheitlichen Gründen, auf. Dieses Amt begleitete er seit Anfang der 70iger, also 25 Jahre lang. In unendlichen vielen Stunden und mit sehr großem Eifer hat Gerhard Koch den/unseren Sportplatz zu einem der schönsten Sportstätten im Kreis gemacht. Für seine ehrenamtliche Tätigkeit als 1. Vorsitzender und Platzwart, überreichte ihm Bürgermeister Hillgärtner und Sport u. Kulturausschußvorsitzender Ewald Thomas, auf Antrag vom FC Vorstand, in der Jahreshauptversammlung am 19.Januar 2008,     die " Ehrennadel in Gold " der Gemeinde Rabenau.

Da die Resonanze für den Ortssporttag immer mehr nachlies, trotz neuer Spiele, andere Austragungstag ec. , hat der neu gewählte Vorstand, in der ersten Vorstandssitzung im Januar 2009 beschlossen, keinen Ortsporttag mehr abzuhalten. Es werden mit anderen Ideen  mögliche Veranstaltungen ins Leben gerufen die der heutigen Zeit angemessen sind.

Nun ist sie gefunden, die Veranstaltung heißt Oktoberfest und findet jedes Jahr am 3.10. statt.

Das 3. mal war das letzte mal. Auch diese Veranstaltung hatte in 2013 zu wenig Zuspruch und findet nicht mehr statt.

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